An jedem verdammten Sonntag 04.12.2016

Strickstrickhurra

Puhu…. immer noch der Shrug and more und trotz Stricktreff bin ich nicht fertig. Es fehlen noch 17 Reihen vom Rumpf und ein Ärmel Quadrat…. wenn der Tag heute so verläuft, wie er soll. (Ich sitze auf dem Sofa und bewege mich nur ins Bad und zum Kühlschrank.) Dann schaffe ich das noch… so langsam will ich nämlich fertig werden.

Garnkäufe / Stoffkäufe

*hust* Ähm ja, ich weiß, ich hatte Abstinenz gepredigt, aber die Damen Feierabendfrickeleien, Hoppenstedt, Kowalski und Feinmotorik wollen ja unbedingt einen KAL für den Shockwaves machen. Daher habe ich dann endlich, das auf meiner Wunschliste stehende Garn „Madelinetosh Tosh Twist Light“ bei Lanade in 4 verschiedenen Blautönen bestellt. Denn bei einem KAL muß ich ja unbedingt mitmachen…

Außerdem war ich am Donnerstag echt schlecht gelaunt und stand dumm im Stau rum und hab daher kurzerhand eine Kleidchenmenge Yak DK bei der Kieler Wolle bestellt. Frau Feinmotorik arbeitet nämlich an ihrem Poncho „Askews me“ und ich möchte mir das zugehörige Kleidchen in grün grau machen. Mal sehen, wie gut ich das hinbekomme. Ist ja Brioche, das schreckt mich noch ein wenig ab.

Aber immerhin war ich nicht mit Soluna auf dem Stoffmarkt und habe Frau Nachtgedanken strickt wieder und die Maschenprobenuschi und unseren schweizer Besuch nicht mit zur Heimatwolle begleitet. Ich bin so tapfer.

Genäht

Nix genäht, aber zugeschnitten. Der Herr Neffe feiert nämlich diese Woche seinen ersten Geburtstag und da gab es in der aktuellen Burda ein schickes Schnittmuster. Mehr dann nach dem Geburtstag.

Entdeckt

Dank der Aktion „Der Yeti macht die Hefte schön„, welche zur Zeit in der Podcastgruppe bei Ravelry läuft, bin ich aufs Bullet Journal aufmerksam geworden und ich als großer Freund von Notizbüchern bin hin und weg, super praktisch, super sinnvoll. Damit muß ich mich zwingend mehr auseinandersetzen, weil es meine Listen total gut strukturieren würden. Eine gute Homepage, die das sinnvolle Notieren erklärt, findet ihr hier: KLICK!

Und hier eine Seite auf Englisch: Klick!

Gut hat mir auch das Blog FLCTY zum Thema Bullet Journals gefallen: Klick!

Auf der Suche nach den Seiten für’s Bullet Journal bin ich dann auf die Edition F gestoßen, da hatte ich vor langer Zeit schon mal immer ein wenig reingelesen, weil mir einige Artikel gut gefielen, dann wurd das Ganze aber recht kommerziell und die speziell die Werbung für die aus meiner Sicht nicht so guten Webinare wurde lästig, jetzt noch mal reingelesen und festgelesen. Da ist das ein oder andere vorallem zum Thema Selbstoptimierung echt interessant. Außerdem gefallen mir die Links ganz unten auf der Seite, wenn ich auch die Überschrift: „Was du heute noch lesen solltest!“ ganz furchtbar finde, hier finden sich interessante Links.

Gut gefallen hat mir dabei die Infoseite „Grün ist lila„. Ich sehe mich selbst politisch zwar weder bei den Grünen, noch im ultrafeministischen Spektrum, aber die Artikel dort haben mir wirklich gut gefallen, weil sie sprachlich einem gehobenen Anspruch genügen und sich nicht auf plattes Genörgel beschränken. Die Seite wird sofort mal auf die Favouritenseite gesetzt.

Da direkt mal eine Frage, wie organisiert ihr euch, nutzt ihr da Bloglovin, feedly, Pinterest oder andere Seiten, um eure speziellen Schätzchen unter den Seiten und Blogs zu sammeln? Ich hab da bislang leider immer noch keine wirklich sinnvolle Seite gefunden, die mich auch dauerhaft überzeugt. Hinweise gerne zu mir!

Naja

Ein Wort: „SCHNUPFEN!“ Seit Tagen, sehr lästig, sehr nervig. Alle Hausmittelchen ausprobiert, aber bei der Kälte und dem Nebel da draußen ist keine Besserung in Sicht. Ich verbarrikadier mich entweder im überheizten Büro oder auf dem Sofa mit Wolldecke und Ingwertee. So geht’s nicht… mimimimimi.

Sportlich

Brav hab ich mein 7 Minuten Workout absolviert und so endlich das nächste Workout freigeschaltet. Dummerweise handelt es sich dabei um „WAHNSINN“. Das Workout ist so schwer, dass ich es erstmal durch meinen Mann hab absolvieren lassen, der es zwar koordiniert bekam, aber bei den Liegestützen mit Klatschen auch aufgegeben hat, nachdem er 3 Stück gemacht hatte. Ich selbst seh mich kaum in der Lage eine oder auch zwei der Übungen zu machen und trainiere daher brav weiter nach dem alten Workout. Ich muß mir ja nicht die Beinchen brechen. Laufen geht immer noch nicht. Seufz. Allerdings ist es mir grad auch zu kalt und nebelig.

Geguckt

Puhu… gar nichts geguckt, merk ich gerade. Dafür mehr Podcasts gehört.🙂

Gehört

Ich hab einen recht alten aber noch verfügbaren Podcast entdeckt. „It’s a purl, man“ wurde von Brenda Dayne in ihrem Podcast „Cast on“ empfohlen und ich bin direkt, wie ein braver Lemming hin und hab ihn abonniert. Ein strickender Mann, da drehen wir Mädels halt immer direkt rund.

Falls übrigens jemand weiß, was mit Brenda Dayne ist, wäre ich über eine Info sehr glücklich. Ich folge ihrem Podcast nun schon lange und höre ihr so gern zu. Der Podcast wird aber ja schon lange nicht mehr fortgesetzt und ihre Facebookseite liegt seit August brach und ich muß gestehen, die letzten Fotos wirken so, als ginge es ihr nicht sonderlich gut… Wie gesagt, Infos gerne zu mir, auch gerne per Nachricht.

Ich habe nochmal ein paar Interview Podcasts gehört. Da gefällt mir ja „Mensch, Otto!“ total gut. Diesmal hab ich das Interview mit Max-Peter Ratzel gehört, das ich sehr interessant fand und der ehemalige Direktor von Europol hat für mich sehr kluge und sinnvolle Antworten gegeben, die mir gut gefallen haben. Außerdem habe ich das Interview mit Jacqueline Straub gehört, das mich recht ratlos zurück gelassen hat, eine junge, offenbar sehr kluge Frau, die so tief glaubt und ihre ganze Energie darauf ausrichtet, katholische Priesterin zu werden. Einerseits hat mich ihre Verbissenheit amüsiert, andererseits kann ich ihren Standpunkt so schwer nachvollziehen und ihre Beweggründe („Ich fühle mich berufen!“) konnten mich nicht überzeugen, aber spannend war das Interview dennoch, vorallem weil ich anders glaube.

Außerdem habe ich mal wieder den „Lila-Podcast“ gehört und mich diesmal erstaunlich wenig echauffieren müssen. Besonders gut hat mir der kurze Teil zu dem Text von Papa Pelz, in dem dieser sich über das System der Krankmeldung im Krankheitsfall von Kindern aufregt. Hier konnte ich mich mit den Meinungen der Lila-Podcasterinnen gut identifizieren, die Hardlinerfeministinnen hatten sich nämlich im Netz darüber echauffiert, dass sie seit Jahren wegen solcher Themen kämpfen und dann kommt ein Mann daher und schreibt darüber und alle hören ihm zu und fanden, dass man deshalb diesen klugen Beitrag boykottieren sollte. (Ganz ehrlich, was ein Schwachsinn… hören die sich selbst zu??) Die Lila Mädels sahen das ähnlich wie ich, jeder der das gleiche Ziel hat, ist erstmal ein Partner und ob er nun ein Mann ist oder nicht, ist doch vollkommen egal. Manchmal machen es sich unsere Feministinnen so verdammt schwer…

Sehr interessant war auch die kurze Diskussion über Flüchtlinge und Kinderehen und unseren Umgang damit. Weiterführend war der Link zum Deutschlandfunk für mich hilfreich: Klick! Dieser zeigt auf, das ein einfaches Verbot von Kinderehen, eben nicht so einfach ist, sondern dass auch dieses Problem, wie die meisten, vielschichtig und individuell ist.

Gelesen

Leider nichts… seufz.

Gegessen

Gestern waren wir im „Rheinzeit„, in das wir immer wieder sehr gerne gegangen sind, aber nun schon länger nicht da waren. Das Essen war wie üblich sehr gut, es war gemütlich und der Kellner sehr nett, das konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass es viel zu wenig Kellner gab, so dass wir teilweise sehr lang auf die Getränke warten mußten. Sehr ärgerlich. Das war früher deutlich anders.

Außerdem waren wir Freitag im „Ambiente“ in Bad Neuenahr. Dort war es fantastisch lecker, die Kellner waren super freundlich und lustig und wir hatten wirklich viel Spaß. Die Preise sind erschwinglich, die Küche trotzdem recht anspruchsvoll, aber auch der einfache Esser wird auf der Karte fündig werden.

Unternommen

Der Besuch im Ambiente in Bad Neuenahr war unsere Mädelsweihnachtsfeier und es war fantastisch. Meine Mädels sind alle von einer Stretchlimousine abgeholt worden und allein das war schon super lustig. Wie die Leute im Dorf geschaut haben… grandios. Wir hatten kolossal viel Spaß. Der Fahrer war supernett und hat uns sicher auch durch die engen Straßen unseres Dörfleins chauffiert. Große Empfehlung also.

Die Limo war von PH-Limos.

Gezockt

Auch hier war ich leider nicht so erfolgreich… gar nicht gezockt.

An jedem verdammten Sonntag 27.11.2016

Strickstrickhurra

Ich stricke brav an meinem Shrug and More weiter. Der wächst langsam aber stetig. Mittlerweile bin ich beim gestreiften Kragen angelangt.

Ein Foto dazu hab ich euch auf Instagram gezeigt: KLICK!

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ouha…ja also… ähm… ich wollte ja eigentlich also wirklich weniger Gedöns kaufen. Was soll ich sagen, ich habe diese Woche elendig versagt!

Fangen wir mal vorne an, erstmal habe ich einen Gutschein bei Miss Babs eingelöst, den mir Laila Omari, Frau Feinmotorik, die Maschenprobenuschi und Frau Fussi geschenkt hatten. Die Garne sind aus den USA unterwegs zu mir und ich hoffe, dass die Weihnachtspost es zeitig bringt.

Dann ist meine Bestellung von Lanade angekommen. Eine Jackenmenge Malabrigo Rios. Da freu ich mich aufs Verstricken….

Außerdem kam meine Bestellung von Stick & Style an, dort habe ich Softshell und Gedönschen für meine Jacke bestellt. Es soll eine Jerika werden.

Genäht

Genäht habe ich für die Maschenprobenuschi einen Pulli, eigentlich schon letzte Woche, aber da durfte ich ihn noch nicht zeigen. Der Blogbeitrag ist hier: Klick!

Außerdem habe ich das Burda Kleidchen 112 aus der aktuellen Burda genäht und das Ding hat mich Nerven gekostet, ist aber fantastisch geworden. Den Blogbeitrag dazu findet ihr hier: Klick!

Entdeckt

Ich habe ganz viele Nähblogs für mich entdeckt, unter anderem habe ich mich endlich mal intensiver mit dem Me made Mittwoch befaßt und habe dort die Aktion zum Weihnachtskleid Sew Along gefunden. Leider bin ich schon zu spät zum Einsteigen dran, aber die Idee ist so toll, dass ich die Teilnehmerinnen auf jeden Fall beim Nähen begleiten werde.

Naja

Diese Woche war irgendwie gebraucht. Viel Arbeit, wenig Zeit und viel zu wenig Zeit für mich zum Stricken, Nähen, etc. Wenn ich nach Hause kam, bin ich eigentlich immer nur tot ins Bett gefallen und hab es erst gestern geschafft, hier mal Ordnungs zu schaffen und mich wieder wohl zu fühlen. Irgendwie muß ich doch mal jede Woche zwingend einen Tag/Nachmittag/Abend für mich einplanen.

Sportlich

Ich mache wieder mein 7 Minuten Workout regelmäßig und habe nun tatsächlich das zweite Training freigeschaltet. Dummerweise ist das voller so wahnwitziger Übungen (Einhändige Plankenfroschsprünge, Spagat, Liegestütze mit Klatschen, Ninjahocksprung), dass ich nicht weiß, ob ich das verletzungsfrei hinbekomme und bleibe daher erstmal bei meinem Ursprungstraining.

Laufen geht leider immer noch nicht. Der Fuß zickt da noch immer herum.

Geguckt

Ich bin bei Supernatural in Staffel 9 angekommen und war zunächst nicht so begeistert, jetzt grade geht es aber wieder aufwärts.

Gehört

Ja, da ich im Job wirklich viel Lesen und kontrollieren mußte und dabei nicht so extrem konzentriert sein mußte, wie sonst, habe ich nebenher Podcasts gehört. Also hab ich diese Woche echt viel weggehört.

Zum einen hab ich den Podcast Nahtzugabe 5 cm wieder ausgegraben und einige Folgen gehört. Muriels Interviews gefallen mir wirklich sehr gut und sind für die Hobbynäher wirklich informativ und ein Quell guter Ideen. Das einzige Manko sind ihre Grammatikfehler, die sie vermutlich aufgrund des Dialektes, bzw. der Herkunft macht. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man das Wort „Wo“ so unheimlich fern seiner eigentlich Bedeutung gebrauchen kann. Das bringt mich immer raus, wenn sie wieder von dem Kleid spricht, wo sie genäht hat… Ich muß da toleranter werden, ich weiß und der Podcast unterhält mich sonst wirklich gut.

Dann habe ich es geschafft alle vorhandenen Podcasts von Young in the 80s zu hören und hoffe nun auf den nächsten, der erscheint.

Auch bei Einfach Gote bin ich nun auf aktuellem Podcaststand und fand vorallem die Folge über „Sauerkraut durcheinander“ total entzückt.

Bei den Knitmore Girls hänge ich ein wenig hinterher, da stehen noch 4 Folgen aus, die ich gerade nachhöre.

Zwischendurch höre ich dann ja immer mal wieder SWR 3 die größten Hits und ihre Geschichte und auch da habe ich nun tatsächlich alle verfügbaren Podcasts gehört und kann nun die neu erscheinenden immer rechtzeitig hören.

Interessant fand ich auch den Zeit Wissen Podcast zum Thema Friedensforschung, wobei das ja immer mehr ein Teaser für die aktuelle Ausgabe ist.

Da ich ja ein furchtbar unordentlicher Mensch bin, höre ich auch immer gerne in den Aufgeräumt Podcast rein. Der ist sehr kurz und gibt immer wieder eine interessante Anregung, wie man sein Leben ordentlicher ordnen kann. Diesmal ging es Magic Cleaning von Marie Kondo. Das war interessant.

Gerade höre ich den Podcast „Die urbane Spinnstube“ und lausche was Ziska so erlebt und gestrickt hat. Natürlich bin ich nicht immer ihrer Meinung, vorallem den Bericht über die Poolnoodle beim Fahrradfahren und die papierlose Toilette, hab ich mal wieder recht kopfschüttelnd verfolgt, weil es meiner eigenen Lebenswelt so fern ist, aber auch das ist ja einer der Gründe, warum ich ihr zuhöre um meine eigene Verbohrtheit ein wenig abzulegen. Aber ihre Einstellung zum Thema Mulesing finde ich begrüßenswert und würde mir wünschen, dass sich noch viel mehr Stricker Gedanken machen würde, was für Garn sie da eigentlich kaufen.

Außerdem habe ich die erste Folge von „Auf ein Bier von Gamespodcast.de“ gehört und fand die Gespräche der beiden Jungs recht spannend und interessant. Da werde ich noch öfter reinhören, auch wenn ich da ein wenig hinterher hänge, das ist einfach immer noch aktuell, bzw. vermittelt auch ein wenig Nostalgie, wenn es nicht mehr aktuell ist.

Gelesen

Leider nicht so viel, wie ich gerne gelesen hätte. Allerdings habe ich mir die Simply Nähen gekauft, von der ih mehr als enttäuscht bin. Die Schnitte sind mehr so naja, die Ideen und Anregungen mehr so sehr einfach und nicht raffiniert. Dazu ärgert mich ja bei allen Nähzeitschriften, dass die Schnitte nur bis Größe 36 gehen. Ich bin ja wirklich nicht extrem schlank, nur sehr klein und benötige halt doch meist 32 oder 34, da muß ich immer anpassen. Das ärgert mich und ich fühl mich ein wenig diskriminiert. Für Übergewichtige gibt es doch auch Schnitte…. Die Zeitschrift hat mich leider wirklich nicht überzeugt, die werd ich wohl nicht nochmal kaufen.

Dann hab ich mir die Burda Vintage geholt und gelesen und die hat mir sehr gut gefallen. 70er Jahre Schnitte. Viel Glitzer und Glamour und vorallem das Bodenlange Kleid „Donna“ aus der Burda 11/1975 hat es mir angetan, wenn ich da den richtigen Stoff finde, dann wird das auf jeden Fall nachgenäht. Auch der Samtblazer hat mir sehr gut gefallen. Auch hier leider das Problem, dass alle Schnitte nur bis Größe 36 gehen… Trotz der fehlenden Schnitte in meiner Größe, werde ich mir hier sicherlich noch die Vorgängerausgaben besorgen, die gefielen mir nämlich alle sehr gut.

Außerdem hab ich die Burda Style gelesen, da waren tolle Schnitte drin und ich hab ja auch das Kleidchen 112 bereits nachgenäht, als nächstes werde ich auf jeden Fall die Schlafanzüge nachnähen, die gefielen mir auch sehr gut.

Dann gab es noch die La Maison Victor für mich, da gab es zwar wenige Schnitte, die mich reizten, aber die Zeitung ist so toll aufgemacht und es wird so viel erklärt und bebildert gezeigt, das war auf jeden Fall gewinnbringend. Hier sind alle Schnittmuster auch bis Größe 32 enthalten. DANKE DAFÜR!!!

Gegessen

Wir waren gestern zum Brunch beim „Ohm Hein“ im Nachbardorf zum Geburtstag der Mr. Tante. Ich war wirklich skeptisch, was das wohl wird, in der „Dorf Kneipe“ aber es war sehr hübsch gemacht, sehr edel, sehr lecker, toll dekoriert. Da kann man gut hingehen, die Kinder konnten herumflitzen und spielen und die Kellnerinnen und Kellner waren unheimlich freundlich und sehr aufmerksam, das hatte ich mit meinem Kopf voller Dorfvorurteile wirklich nicht so gut erwartet.

Unternommen

Leider wirklich nichts… ich war jeden Tag froh, im Bett zu liegen.

Gezockt

Auch hier gibt es nichts Neues im Moment, allerdings habe ich noch einen Gutschein für Amazon und der wird sicherlich in einen Gamesdownload investiert… Empfehlungen nehme ich gerne entgegen.

Ein Burdaschnitt… Kleidchen 112

Ich habe zum Geburtstag eine Burda geschenkt bekommen und war Feuer und Flamme mal einen Schnitt aus der Zeitun und eben nicht aus dem Internet zu nähen.

(Ich entschuldige mich bereits jetzt für die echt miesen Bilder, aber ich bin zur Zeit nur zu Hause, wenn es bereits dunkel ist oder gerade hell wird und die Softbox hat den Geist aufgegeben… seufz.)

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Dazu habe ich mir zunächst einen vermeintlich leichten Schnitt ausgesucht, da ich gerne mit Jersey nähe, fiel die Wahl auf ein figurbetontes Jerseykleidchen mit Trompetenärmeln. Kleidchen 112 in der Burda 12/2016.

Den passenden Stoff hatte ich mir auch bereits ausgesucht ein sehr heller Jersey mit     einem tollen Rankenmuster und einer Borte unten, den ich mir zusammen mit Soluna auf dem Stoffmarkt gekauft habe in Bad Godesberg. Ich bin übrigens extremst neugierig, was die Dame mit dem blauen Mantel und dem roten Haar, die den Stoff ebenfalls gekauft hat, daraus gemacht hat, wenn ihr sie also irgendwo seht oder du das hier selbst liest, zeig doch mal!

Dann habe ich mir Malerplane besorgt und die Schnittteile vom Bogen gepaust, das war schwerer als erwartet. Ja, was kann an Abpausen so schwer sein? Erstmal in dem Gewusel auf dem Bogen alle Teile finden, dann die Größe abmalen, die ich brauche, das war nervig und ich fand es noch schlimmer, als Schnittmuster kleben und ausschneiden. Zu allem Überfluss hatte ich mir dann auch noch zu dünne Malerplane im Baumarkt besorgt, die war sehr fuddelig und lud sich immer wieder statisch auf und klebte dann entweder an meiner Hand oder dem Schnittmusterbogen.

Als ich endlich alle Teile übertragen und ausgeschnitten hatte, habe ich zugeschnitten. Ich bin ja nun sehr klein und leidlich schlank (158 cm/ 52 kg) Die Burdaschnitte gehen aber alle nur bis 36 runter und dieser Schnitt hier verlangte eine Nahtzugabe von 1,5 bzw. 4 cm. Ich wollte das Kleidchen ein wenig weiter, als im Bild, also hab ich mich da einfach mal drauf verlassen und nach Schnittmuster zugeschnitten und genäht. Ähm ja, ich hätte meinem Bauchgefühl vertrauen sollen, dieses Kleidchen angeblich in Größe 36 wäre meiner Schwester zu weit gewesen und diese ist 20 cm größer als ich und aktuell im 6. Monat schwanger mit Zwillingen. Dazu waren die Ärmel mit den Trompetenansätzen viel zu lang und mit viel zu lang, meine ich satte 20 cm.

Vor den Änderungen sah das so aus:

Außerdem war ich mal wieder schneller als mein Hirn beim zusammennähen und die Borte hatte sich verschoben, so dass sie auf einer Seite nicht exakt aufeinander traf. Anfangs hätte ich das so gelassen, mittlerweile stören mich solche Kleinigkeiten, da es aber ja ohnehin zu weit war, war klar, das mach ich nochmal neu.

Erstmal hing das Kleidchen also doof herum. Gestern abend habe ich dann erstmal die Seitennähte neugemacht. Da ich zu faul zum Auftrennen war, habe ich einfach die Naht abgeschnitten, ich wollte ohnehin auf beiden Seiten mindestens 4 cm enger nähen. Das habe ich dann auch getan und dieses Mal auf die Borte geachtet, die nun überall schön aufeinander trifft.

Dann habe ich die Ärmel 20 cm gekürzt und die Trompeten neu angesetzt.

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Anschließend habe ich sowohl am Rockteil, als auch an den Ärmeln einfach umgeschlagen und versäumt.

Die Burda sieht für diese Kleid im Rückenbereich einen Reißverschluss vor, keine Ahnung, wozu man den brauchen sollte, das Ding ist aus Jersey und extrem weit, den hab ich weggelassen und mich geärgert, dass ich mir das nicht vorher überlegt hatte und nun halt eine Teilung im Rücken vorhanden ist, die ich einfach zusammen genäht habe.

Dann habe ich den Kragen gesäumt. Hier fehlte aus meiner Sicht das Schnittteil 5, einmal, laut Schnittmuster wäre das nur einmal zu zuschneiden, dann hat man aber zu wenig „Bündchen“ für den Ausschnitt. Ich habe es also zweimal zugeschnitten und angenäht. Keine Ahnung, was die Burda sich hier bei den Schnittteilen gedacht hat, aber das paßte alles vorne und hinten nicht. Ich hab anschließend die Schnittmusterteile für den Ausschnitt in die Tonne gekloppt und mir nach Gefühl selbst ein „Bündchen“ zugeschnitten und angenäht. Am V-Ausschnitt war das etwas frickelig, hab ich aber auch hinbekommen.

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Mein Kleidchen ist also nun fertig, es sitzt immer noch leger, trotz 8 cm Verschmälerung, aber tragbar und lässig.

Die Trompetenärmel sind immer noch recht lang, aber so, wie ich sie haben wollte.

Die Ausschnittlösung gefällt mir nicht perfekt, ist aber besser, als die Vorgabe der Burda.

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Verbraucht habe ich vorallem wegen des vielen Verschnitts durch das zunächst viel zu große Nähen knapp 2 Meter, was aber eben auch an der Borte lag, die ja passend zugeschnitten werden mußte.

Fazit: Der Burdaschnitt ist wirklich schön geworden, aber nächstes Mal verlasse ich mich auf meinen Bauch und passe das Muster bereits beim Zuschneiden an meine Größe an. Außerdem überlege ich mir vorher, ob ich da wirklich einen Reißverschluß brauche, wo einer hin soll. Der Schnitt von Kleidchen 112 ist aus meiner Sicht zwar geeignet für nicht so geübte Näherinnen, sonst wäre ich damit ja nicht klar gekommen, aber man sollte auf jeden Fall schon mutig genug sein, einfach mal was anzupassen oder abzuändern.

Insgesamt, war ich mit dem Kleidchen mit Zuschnitt zwei Nachmittage / Abende beschäftigt.

Neu gelernt habe ich den V-

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Jetzt wird das Kleidchen erstmal zum Brunch ausgeführt und geschaut, ob es so bequem und schick ist, wie ich hoffe….

Edit: ich bin hin und weg! Das Tragefoto: 


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Ein Pulli für die Maschenprobenuschi

Die Maschenprobenuschi hatte zwar schon im September Geburtstag, aber irgendwie hatte sie noch kein Geschenk bekommen, na gut, sie hatte auch nicht wirklich eingeladen, bzw. es war zu keinem Termin gekommen, weil wir aber ja auch gemeinsam in NY waren und ohnehin alle immer so schrecklich busy sind.

Nun waren wir beim Racletteabend von Käseglück und da hab ich dann vorher schnell das Geburtstagsgeschenk für Frau Maschenprobenuschi gebaut und zwar war das mein Partnerlookpussy-Pulli. Ich hatte für mich selbst ja eine La Silla als Kleidchen genäht. Die Maschenprobenuschi bekam eine als Pulli. Da sie ein kleines Bißchen größer ist als ich, habe ich den Pulli in Größe 34 minimal verlängert und in der Weite beidseitig einen cm weiter genäht. Die Ärmel habe ich so belassen und ich habe mich für den Stehkragen entschieden.

Verbraucht habe ich etwa 40cm vom Rehleinstoff in Pink und etwa 70 cm vom hellblauen Sweat und 60 cm vom dunkelblauen Jersey.

An den Ärmeln gab es das Bündchen für Faule und am Rumpf ein Bündchen aus dem hellblauen Sweat.

Das Schnittmuster gibt es bei Schnittgeflüster: Klick!

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Zalon….Festlich wird es diesmal

Meine zweite Zalon-Bestellung ist angekommen, da mir die Erste (Klick!) so gut gefallen hatte, hab ich diesmal eine für das festliche Weihnachtsoutfit zusammenstellen lassen.

Am Dienstag kam die Mail mit der Zusammenstellung und heute kam die Box dann an, deutlich schneller, als bei der ersten Sendung, lobenswert. Auch diesmal habe ich nichts direkt aus der Box entfernen lassen, mir war zwar klar, dass das Pink nicht so ganz meine Farbe ist, aber ich wollte offen sein und es wenigstens probieren.

Der Inhalt war diesmal deutlich weiter entfernt, von dem, was ich erwartet hatte. Ich hatte wie gesagt, etwas Festliches gewünscht, gerne mit kräftigen Farben und eventuell passend zum Lederrock vom letzten Mal.

So richtig kräftig waren nur diese Bluse und der Rock, die leider farblich weniger harmonieren, als ich erwartet hätte. Der Rock lag meiner Box leider in Größe 40 bei, er fällt zwar wirklich sehr klein aus, ist aber dennoch zu weit. Dazu war der Haken über dem Reißverschluss beschädigt und er wirkte irgendwie bereits getragen. Die Qualität paßte hier überhaupt nicht zum Preis. Die Bluse ist ganz hübsch und sitzt fantastisch, aber die Farbe gefiel mir nicht wirklich zu meinen Somersprossen und der hellen Haut, das sah ein wenig nach ähm… Wasserleiche aus.

Schön fand ich allerdings, dass hier der Rabatt, den es im Moment auf die Bluse gibt, auch auf der Rechnung vermerkt war. :

 

Die Bluse von Boss Orange gefiel mir wirklich gut, saß gut und gefiel auch dem Mr. allerdings konnte sie mich bei genauer Betrachtung, dann irgendwie doch nicht gänzlich überzeugen, vermutlich werde ich mich irgendwann ärgern, dass ich sie zurück geschickt habe, aber so richtig Klick hat es halt leider nicht gemacht. Ich denke darauf also auch noch ein wenig herum, leider paßt der Farbton auch nicht so gut zum Lederrock,wie ich gedacht habe, der Kontrast ist mir zu gering… naja.

Die schwarze Strumpfhose von DKNY kann man immer brauchen, die durfte bleiben.

Im Gegensatz zur Kunstlederjacke, auf die ich mich wirklich gefreut hatte, die auch paßt, aber leider an den Schultern unmöglich sitzt, sieht man auch auf meiner Puppe schon, das wirkt unvorteilhaft und gefiel mir nicht wirklich.

Das Foto zum schwarzen Blazer ist leider etwas schlecht zu erkennen. Der Samtblazer gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Er sitzt perfekt und fühlt sich auf der Haut ganz toll an. Allerdings hab ich gefühlte 20 schwarze Blazer und bin mir nicht sicher, ob ich jetzt zwingend noch einen brauche. Allerdings ist das Tragegefühl hier wirklich ein Traum. Da denke ich noch ein bißchen drauf rum.

Für mich rausgerissen bei dieser Box hat es der Jumpsuit von Topshop. Absolut geiles Teil. Das Dings sitzt Bombe und obwohl es eher experiementiell vom Design ist, war sogar der Mr. hin und weg. Der darf auf jeden Fall bleiben. Gerne mehr von diesem Stil. Die Qualität und Verarbeitung paßt hier auch gut zum Preis. Das Teilchen ist wirklich ein Traum und obwohl ich so klein bin, sind die Beine nicht zu lang und passen perfekt. Da gibt es noch ein Tragefoto zu, wenn hier besseres Licht herrscht und den näh ich mir auf jeden Fall auch nochmal aus einem anderen Stoff nach. Topshop halt… seufz, ich möchte endlich eine Filiale in meiner Nähe… *schnief*

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Die beiden Paar Schuhe waren mir leider trotz Größe 36 beide zu groß, selbst mit Söhlchen war da nichts zu machen. Die Goldenen gefielen mir ohnehin nicht so recht, sie wirken klobig und altbacken, aber die Blauen waren einfach nur geil, darum hab ich gerade mal bei Zalando geschaut und festgestellt, dass es sie dort noch genau einmal in 35 gab. Da ich für Zalando noch einen 20% Gutschein hatte, hab ich einfach zugeschlagen und hoffe sehr, dass mir die Schühchen auch passen, sie sähen einfach zu geil zum blauen Jumpsuit aus.

Sehr enttäuscht war ich vom blauen Kleidchen, das hatte ich eigentlich als Favouriten angesehen, aber die Verarbeitung wirkte extrem günstig und es saß leider nur bis zur Taille perfekt. Dort wo der Rock ansetzte, wölbte sich dieser extrem unvorteilhaft nach außen. Ich bin wirklich sehr schlank, aber das sah aus, als hätte ich Rettungsringe unterm Rock versteckt, gefiel mir gar nicht. Leider. Das Kleidchen tritt also auch die Rückreise an.

Zusammengefaßt, bin ich dann doch wieder sehr zufrieden. Die nächste Bestellung wird es dann vermutlich im Januar geben, da probiere ich dann mal die Businesstauglichkeit von Madlens Empfehlung aus. Bislang bin ich mit ihr als Stylistin wirklich zufrieden, auch wenn die Farben weniger kräftig waren, als ich es mir gewünscht hätte, hat sie es geschafft, obwohl sie mich ja nur von Bildern kennt, etwas zu finden, was perfekt für mich ist und den komischen rosa Rock verbuche ich mal als Ausrutscher… oder Versuch… lach.

 

(Ich erhalte keinerlei Rabatt oder Entlohnung von Zalon / Zalando für diesen Bericht, eigentlich schreib ich ihn auch eher, um selbst einen Überblick zu behalten, was ich zugeschickt bekommen habe und was ich behalte und was nicht, wenn du allerdings auch mal das Styling ausprobieren möchtest, würde ich mich freuen, wenn du meinen Link zum Freunde-werben nutzt, dann bekommen wir beide einen Rabatt auf unsere nächste Box. Hier entlang: Klick!)

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An jedem verdammten Sonntag 20.11.2016

Strickstrickhurra

Ich stricke an meinem Shrug and more von Martina Behm fleißig herum und komme gut voran. Da verstricke ich übrigens zum ersten Mal die Cheeky Rosys, die ich in rauen Mengen ja hier herumfliegen habe… *hust* Das Garn ist unheimlich weich und angenehm und man kommt wirklich flott voran. Gefärbt wurden meine Rosys von der Kieler Wolle.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Die letzten Wochen war ich ja sehr artig, diese Woche dann leider nicht. Ich habe Garn bei Lanade bestellt, weil das Rios, aus dem ich meine fantastische Omena gemacht habe im Angebot war und zwar gab es einen Strang schwarz, einen Strang Frank Ochre und 4 Stränge Pearl für mich. Aus dem schwarzen Strang und den Resten meiner Omena wird vermutlich ein Semilla Pullover oder ein Willow Creek und aus dem Frank Ochre und Pearl mache ich einen Dirty Martini.

Außerdem habe ich Stoffe bei Alles für Selbermacher bestellt, weil ich noch schnell ein Präsent nähen mußte, für die Maschenprobenuschi und da fehlte es mir an blauem Stoff.

Genäht

Genäht habe ich an meinem Geburtstag für mich eine zweite La Silla aus dem tollen Stoffmarktstöffchen und ein Raglanshirt von Leni P. außerdem für die Maschenprobenuschi einen Partnerlook-Pulli ebenfalls aus dem Stöffchen vom Stoffmarkt und der Bestellung von Alles für Selbermacher. Den Beitrag zum Geburtstagsnähen findet ihr hier: Klick.

Der Beitrag für die La Silla für die Maschenprobenuschi ist noch in der Mache kommt aber bald!

Entdeckt

Bei den Blogparties und Events hat sich was getan, ich habe die Dienstags-Dinge entdeckt und Handmade on Tuesday, außerdem das After Work Sewing am Mittwoch, das Inside Out Linkup, außerdem für Söhne und Kerle, sowie sew mini,  und dann gibt es da noch die Streifenliebe und die Herzensangelegenheiten, sowie die Linkparty von Zwergstücke. Kennt ihr noch mehr coole Linkparties? Immer ran, ich steh da total drauf.

Naja

Naja, das Wetter. Ich motze ungern übers Wetter, aber grade ist mir einfach nur naß, kalt und bäh. Ich will wieder Sommer haben!

Sportlich

Ich habe wieder begonnen mein 7 Minuten Training brav jeden Tag durchzuführen, das klappt, trotz schlimmem Fuß ganz gut, aber wirklich sportlich fühl ich mich dadurch jetzt grad noch nicht. Laufen geht aber leider immer noch nicht wieder.

Geguckt

Ich hab echt wenige Serien geguckt, stecke aber mitten in der 8. Staffel von Supernatural und bin ein wenig gelangweilt. Sam ist doof. So.

Gehört

Da war ich fleißig und die Podcastdamen aus der Ravelrygruppe „Podcasting auf Deutsch“ waren auch fleißig und haben ganz viel neue Podcastfolgen auf die Ohren gegeben.

Angefangen habe ich mit Tini von der Zwillingsnadel, die von ihren Harry Potter Homeworks erzählt und mich total angefixt hat, das muß ich mir auf jeden Fall noch mal genauer ansehen, ich mag es ja, wenn ich Aufgaben erfüllen muss und so. Wenn ich sie richtig verstanden habe, findet das hier in der Ravelry Gruppe statt: Klick. Muß ich mir mal in einer ruhigen Minute ansehen. Außerdem hat sie von Brotbackkursen berichtet, das würde ich ja auch mal gern machen, zur Zeit bin ich nämlich der Tod jeden Sauerteigs, seufz.

Dann gab es Creative.Mother.thinking auf die Ohren, der höre ich ja gerne zu, weil sie einfach eine so angenehme Stimme hat. Ihre Folge 67 hat mir sehr gut gefallen und war informativ. Außerdem bin ich da wieder auf Creativebug gestoßen worden, glaub ich zumindest, dass das bei ihr war, und da wollte ich ja immer schon mal einen Kurs mit machen.

Dann hab ich festgestellt, dass ich die Wollgespräche irgendwie entabonniert hatte und daher nicht angezeigt bekam, dass es Neue gab, 2 Folgen kann ich nun nachhören, den zwei Mädels höre ich ja, trotz oft unterirdischer Tonqualität sehr gerne zu. Mittlerweile verbessert sich der Ton auch stetig, aber beim Autofahren ist es dennoch sehr leise oft. Da ich aber nun in meinem neuen Auto Podcasts direkt über Blutooth und die Soundanlage abspielen kann (YEAH!) kann ich schön laut machen und es geht.

Außerdem ist die Rezension zu „unorthodox“ online! KLICK!

Gelesen

Die Deli gab es neu und ich habe relativ viel beruflich in mich reingelesen, aber leider nichts wirklich freizeitmäßiges. Ich hoffe so langsam mal mit den Primaten von der Park Avenue fertig zu werden, aber bei den ganzen Terminen im Moment, sieht das eher schlecht aus.

Gegessen

Hui! Wir waren im Par*lor in Köln Dellbrück zum Racletteabend mit den Mädels, sprich, die Maschenprobenuschi, Frau Fussi, Laila El Omari und Frau Feinmotorik haben ein wenig den Maschenprobenuschigeburtstag nachgefeiert, zumindest haben wir das so entschieden, die Uschi wusste davon eher nichts und dachte, es geht nur so zum Essen und hat uns dann am Ende auch noch eingeladen, das verrückte Huhn. Es war sehr lecker, der Racletteabend findet zusammen mit Käseglück statt und der Käse von dort ist ja immer fantastisch.

Kurze Anmerkung: Liebe große dunkelhaarige Kurzhaarfrisurenfrau vom Tisch direkt an der Tür, du kannst sehr froh sein, dass das der Maschenprobenuschiabend war, ich bin sonst nicht so umgänglich und stehe an einer 15 Personen langen Racletteschlange für meinen Käse an, damit du an uns allen vorbei marschieren kannst, dich von der falschen Seite anstellst und direkt vor mir dran bist. Ich hab mir das zweimal angesehen und wenn du es beim dritten Mal nicht endlich verstanden hättest, wäre da eine kleine Explosion erfolgt. Ich war dann doch sehr erfreut, als sich auch dir das Prinzip des Anstehens erschlossen hatte, gut, das könnte an unserer lautstark geführten Diskussion über asoziales Verhalten gelegen haben oder an plötzlicher Einsicht, man weiß es nicht so genau… mancher braucht für soziale Kompetenz halt ein wenig länger, macht ja nichts.

Unternommen

Siehe gegessen… ansonsten gab es noch eine dienstliche Feier mit Pizza und Klüppelbergtörtchen. Ich liebe Klüppelbergtörtchen.

Und ich habe mein neues Auto abgeholt und getauft. Der Toyota Aygo von H3 Automobile heißt nun also Ohne Zahn (weil er dem Drachen ein wenig ähnlich sieht und weil er ja eine Steuerkette und keinen Zahnriemen hat und natürlich weil Ohne Zahn ja immer mit einem Affenzahn durchs Dorf bollert) und wird schon heiß geliebt.

Gezockt

Gar nicht. Leider… ich müßte unbedingt mal bei World of Warcraft reinschauen, aber die liebe Zeit, seufz.

Deborah Feldman – Unorthodox (Mein Hörbuch-Highlight des Jahres!)

unbenannt

Deborah Feldman

Unorthodox

Ich muß zugeben, mich vor dem Hören des Buches nur grob informiert zu haben, worum es geht. Ich habe in meinem Leben wenige Berührungspunkte mit dem Judentum. In meiner Gymnasialklasse war ein Mädchen Jüdin und ich erinnere mich, immer sehr neugierig gewesen zu sein, was bei ihr und in ihrer Familie anders ist, vorallem weil ich auf einem sehr strengen katholischen Gymnasium war. Geburtstagsfeiern bei ihr, hatten für mich immer etwas irgendwie Geheimnisvolles und Spannendes, weil die Familie zwar offenbar nicht streng ihren Glauben praktizierte, aber dennoch vieles für mich anders war. Generell übt der jüdische Glauben auf mich einen gewissen spirituellen Reiz aus, er hat etwas Mystischeres als mein eigener katholischer Glaube, der mich in meiner Jugend ängstigte, einschränkte und trotz einer recht „ungläubigen“ Familie auch behinderte.
Ich lese unheimlich gerne Bücher jüdischer Autoren, ich mag den jiddischen Humor und schätze den leichten Sarkasmus, der dieser Religion aus meiner Sicht immer ein wenig zu eigen ist.
Vor einigen Wochen war ich zum ersten Mal in New York und mir wurde dort auch zum ersten Mal bewusst, wie wenig ich über diese Religion weiß, natürlich konnte ich die gläubigen Männer mit ihren Schläfenlocken als jüdisch identifizieren, aber sie gehören hier in Deutschland halt nicht zum Bild der Bevölkerung und daher habe ich mich, die ich mich doch für so schrecklich liberal, offen und tolerant halte, tatsächlich beim Starren erwischt, sicher nicht unangenehm, eher neugierig und interessiert, zumindest hoffe ich das.
Hier in Köln gibt es die Möglichkeit an einem jüdischen Abend in der Synagoge mit koscherem Essen und interessanten Gesprächen teilzunehmen, das habe ich getan und bin auf sehr gebildete, weltoffene, interessierte und emanzipierte Menschen gestoßen, umso mehr hat mir Feldmans Buch die Augen geöffnet, dass die von mir so neugierig und interessiert betrachtete Religion auch ihre Fanatiker birgt und mein Eindruck, dass der Stand der Frau im Judentum eigentlich ein sehr eigenständiger ist, sich nicht auf jeden Zweig dieses Glaubens bezieht.
Ich muß ehrlich zugeben, einen Moment gebraucht zu haben, um festzustellen, dass der Text tatsächlich in der „Gegenwart“ bzw. nicht allzu fernen Vergangenheit spielt, wirklich bewußt wurde mir das erst, als ein Handy oder ein Computer erwähnt wird, vorher war ich der Meinung, wir befinden uns irgendwo in den 50er Jahren.
Mein Bild eines freien, nach Bildung strebenden und offenen Judentums erhielt während der Schilderungen einen argen Knick und ich weiß nicht, welche Naivität mich dazu verleitet hat zu glauben, gerade diese Religion sei frei von dem Fanatismus und Extremen, den es in allen anderen Religionen gibt und der mir gerade da auch durchaus bekannt ist, bin ich selbst doch auf eine Schule gegangen, die von katholischen Patern geführt wurde und in der ein zu tiefer Ausschnitt oder ein zu kurzer Rock durchaus dazu führten, dass meine Mutter nach dem Unterricht einen Anruf erhielt, bzw. in der noch wenige Jahre vor mir ausschließlich Jungen unterrichtet wurden.
Natürlich ist mir bewußt, dass Feldman in ihrer chassidischen Gemeinde Extremen ausgesetzt war, dass hier keineswegs der alltäglich jüdische Glaube gelebt wurde. Ich muß zugeben, die Begriffe Satmar, Chassiden und ultraorthodox natürlich zuvor gekannt zu haben und auch mir eingebildet zu haben, zu wissen, was sie bedeuten. Nach der Lektüre des Buches, weiß ich, dass ich nichts wußte… gar nichts.

Feldman berichtet, sachlich und doch emotional über ihr Frauwerden, ihre Sexualität und ihre Probleme, die sie vorallem wegen ihrer Erziehung und ihres Glaubens mit sich herumschleppt, sind schockierend und öffneten mir, die ich mich in meiner Filterbubble, in der Frauen alles werden können, was sie wollen, schließlich bin ich selbst relativ erfolgreich in einem Beruf, der an vielen anderen Orten (auch in Deutschland) noch in den meisten Fällen von Männern dominiert wird, in der Frauen sagen dürfen was sie wollen, lernen dürfen, was sie interessiert und in denen Sex und Verhütung ein Thema ist, das man durchaus offen thematisieren kann und in der man nicht in der Hochzeitsnacht plötzlich mit Problemen zu kämpfen hat, die weder einem selbst noch dem Partner bekannt sind, vorallem aber lebe ich in einer Welt, in der ich mir aussuchen darf, wer mein Partner ist, ob ich heirate und Kinder möchte und in der ich nicht darüber definiert werde, wie ich die Maßstäbe anderer erfülle, sondern ob ich ein netter Mensch bin oder nicht.
All diese meine eigentlich gar nicht so modernen aber für mich selbstverständlichen Denkweisen demontiert Feldman allein durch die Schilderung ihrer Jugend, ihrer lieblosen Verwandten, des Unverständnisses und der vielen Regeln, die ich bisher eher als Kann-Vorschriften aufgefaßt hatte, denn als wirklich strikte Verbote.
Feldman schreibt dabei eindringlich, intensiv und absolut unterhaltsam. Diese Geschichte ist keineswegs lediglich ein Leidensweg, es ist ein Weg der Befreiung und ein äußerst unterhaltsames und dramatisches Stück Zeitgeschichte, das sich als Hörbuch sehr gut hören ließ. Trotz der Länge kommt hier keine Langeweile auf, im Gegenteil Feldman schockiert, beschwichtigt, erklärt und rüttelt wach und Anita Hopt liest das ganze mit einer wunderbar angenehmen Stimme und einer sehr guten und ansprechenden Betonung und Umsetzung.

Mir hat dieses Buch vor allem für meine eigene Ignoranz und Naivität die Augen geöffnet, in der ich annahm, dass nur weil ich lediglich emanzipierte und fortschrittliche jüdische Gläubige kennengelernt habe, die ganze Religion eine sehr fortschrittliche sein müsste.
Ich habe Feldman mittlerweile in einigen Interviews gesehen und nachdem ich ihre Geschichte nun vermeintlich kenne, beeindruckt sie mich noch mehr. Eine sehr angenehme und starke Frau, die ihren Weg gegangen ist, obwohl eigentlich alles versucht hat, sie daran zu hindern und die zum Vorteil von uns allen auch noch in der Lage ist, diesen Weg mit einem gewissen wehmütigen Humor und einer spannenden Erzählweise zu schildern.

Unorthodox war für mich ganz klar das Buch des Jahres 2016. Bewegend, intensiv und erschreckend habe ich den Worten gelauscht und während ich unterhalten wurde, auch einiges über mich gelernt… Frau Feldman gehört für mich zu den wenigen sehr interessanten jungen Frauen, nicht nur durch das, was sie erlebt hat, sondern auch durch ihr Auftreten, ihre Erzählkunst und ihre klugen Anmerkungen, oder aber die Fähigkeit auch sich selbst einzugestehen Fehler zu machen, Wut zu zulassen oder Unbeherrschtheit Raum zu geben, denen ich gerne mal die Hand schütteln und mit denen ich ein paar Worte sprechen würde.

Hier geht es zu ihrer Homepage: Klick!

Geburtstagsnähen… TEIL 2

Da mein heutiger Geburtstag erst am Wochenende gefeiert wird, habe ich den Nachmittag zum Nähen genutzt und hatte diesmal echte Bündchen-Probleme, aber fangen wir vorne an und vorallem entschuldigt wegen der Fotos, aber hier ist es mittlerweile schon um 16:30 h dunkel und an ordentliche Fotos trotz Softbox nicht zu denken… seufz.

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Zum einen hab ich an meine LaSilla aus Stoffen vom Stoffmarkt meinen Kragen, die Armbündchen und des Bauchbündchen genäht. Hierbei habe ich nicht, wie sonst einfach das Bündchen angelegt und passend zugeschnitten, sondern hab mich auf den Schnitt verlassen und danach zugeschnitten. Leider paßte selbst mit ordentlich Ziehen das Bauchbündchen überhaupt nicht, letztlich hab ich dann hier einfach ein bißchen geschummelt, weil ich schlicht zu faul war, es noch einmal komplett neu zu machen.

Die Taschen gefallen mir bei der La Silla sehr gut. Das ist mal eine neue Variante und schmiegt sich schön an den Körper an. Die beulen sich wirklich nur an der Puppe so aus, wenn ich es anhabe tragen die Taschen nicht auf.

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Gefällt mir auch so sehr gut und meine Schummelei an der Naht des unteren Bündchens fällt kaum wem auf, würde ich behaupten.

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Die LaSilla ist allerdings für meinen Geschmack etwas lang geworden und endet bei mir knapp oberhalb des Knies. Sie gefällt mir, aber dennoch sehr gut und wegen des Stoffes möchte ich das auch eigentlich nicht ändern, eventuell setz ich mich da aber doch nochmal dran, mal gucken, wie der erste Trageversuch wird. Mal sehen, wann ich irgendwen zu Tragefotos überreden kann.

Beim Kragen habe ich mich für den Stehkragen entschieden und damit es nicht zu sehr nach Schlafanzug aussieht in dunkelblau abgesetzt.

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Was sagt ihr zum Stoff? Zu kindlich? Ich find es eigentlich ziemlich geil….🙂

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Außerdem habe ich ein Raglanshirt von Leni P. genäht, Stoffe vom Stoffmarkt. Das Shirt gefällt mir bisher vom Schnitt für solche Shirts eigentlich am Besten, allerdings war der Ausschnitt für mich etwas sehr weit, als das Shirt fertig war, daher habe ich einfach einen Abnäher reingebaut und finde das sieht gar nicht so sehr nach Notlösung aus. Ansonsten sitzt das Shirt wirklich perfekt und gefällt mir super gut.

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Ich habe diesmal in Größe XS genäht und das war für mich (158 cm / 51kg) die absolut richtige Wahl.

An den Ärmelbündchen habe ich allerdings ein Bündchen für Faule genäht, weil die Ärmel ein wenig lang waren und ich da nicht noch ein Bündchen dran bauen wollte.

Außerdem habe ich auch hier leider den Fehler gemacht und zugeschnitten, nach Schnittmuster und mich bei den Bündchen nicht auf mein Gefühl verlassen, das untere Bündchen ist daher auch hier etwas zu kurz und ich mußte genauso schummeln, wie bei der LaSilla. Daraus ziehe ich die Lehre, mich lieber auf meinen Bauch, als das Schnittmuster zu verlassen. Vielleicht ziehe ich auch einfach zu wenig an den Bündchen, keine Ahnung, aber ab jetzt schneid ich wieder nach Bauchgefühl zu.

Trotzdem bin ich mit meiner Geburtstagsnäherei sehr zufrieden und habe mir also zwei schöne Geschenke gemacht.

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An jedem verdammten Sonntag 13.11.2016

Strickstrickhurra

Endlich ist mein Blattwerk Cardigan fertig. Gestrickt habe ich in einem Teststrick für Knitime und aus Garnen von Folly.me. Den Bericht dazu gab es gestern Abend hier: KLICK!

Das wäre dann jetzt die Chance mal endlich den dummen Nuvem fertig zu stricken und nichts anderes zu beginnen… oder?

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich war weiterhin sehr brav, kein Garn, kein Stoff… wuhu!

Genäht

Genäht habe ich leider nicht. Zu wenig Zeit gehabt.😦

Aber das hier habe ich gefunden und die Buxe ist doch mal grandios oder?

Klick!

Entdeckt

Salatkind hab ich entdeckt. Super lecker, super frisch, liefert pünktlich und ist preiswert. Da bestelle ich demnächst sicher öfter von der Arbeit aus. Die liefern einfach zu unserem Pförtner, ich hinterlege dort mein Geld und darf meinen Salat dann irgendwann abholen gehen. Sehr cool.

Naja

Extrem wenig Zeit im Moment ständig ist irgendwas und aus dem Büro raus kommt man irgendwie auch nur spät, dann stand ich mehrmals im Superstau. So macht das grad irgendwie keinen Spaß. Brauche Helikopter für Zeitersparnis!

Sportlich

Immer noch kein Sport, ich hab versucht meinen Zirkel zu machen, hat mit dem dummen Fuß nicht funktioniert, morgen wollte ich mal joggen gehen. Wir werden sehen…

Geguckt

Ich bin nun in Staffel 8 und begleite weiter die Winchesters durch ihr Supernatural. Ich bin ja ein bißchen verliebt in Dean… wirklich nur ein bißchen. *hüstel*

Gehört

Die Werbefolge von Young in the 80s habe ich gehört. Die war ganz witzig, abgesehen davon, dass ich wirklich einen Calgon Ohrwurm hatte danach.

Außerdem habe ich den Turm der Welt von Benjamin Monferat beendet. Die Rezension dazu muß ich noch schreiben, aber ich war leider ein bißchen enttäuscht…

Gelesen

Leider nur die Jamie Zeitung, es mangelte an Zeit und die Müdigkeit hat mich abends immer aus den Schuhen gehauen.

Gegessen

Heute gab es Shrimps mit Mangold und Nudeln aus der Jamie und morgen gibt es eine feine Gemüsesuppe mit Markklößchen. Ich liebe Markklößchen.

Unternommen

GAR NICHTS… das kommt hier wirklich selten vor, aber wegen Stau und Arbeit und anderen Widrigkeiten war ich wirklich immer nur froh, nach Hause zu kommen und ins Bett zu gehen.

Gezockt

Ebenfalls nichts… keine sehr ergiebige Woche für euch, es tut mir leid. Ich gelobe Besserung, immerhin habe ich Montag frei, das geht es mit Mutti zu IKEA! YEAH

Blattwerk Teststrick für Knitime…

Schon vor einigen Wochen hat Franziska Matz von Knitime zum Teststrick aufgerufen und weil mir ihr Blattwerk-Cardigan wirklich gut gefallen hat, habe ich mich gemeldet und durfte in Größe S stricken.

Gestrickt habe ich aus der Cashey von Folly.me. Einem sehr feinen und schönen Fingering Garn aus 80 % Merino, 10 % Kashmir und 10% Nylon, das zum einen einen sehr feinen und schönen Glanz hat, zum anderen sehr weich ist und dennoch haltbar und robust durch den Nylonanteil. Das Garn ließ sich wirklich toll verstricken und ist ein wenig elastisch und hängt sich dennoch nicht aus. Ich bin wirklich sehr begeistert, vorallem weil es so weich und kuschelig ist. Folly.me färbt mit natürlichen Materialien, meine Farbe entsteht durch Blauholz und Cochenille.

Das Maschenbild mit dem Garn wird unheimlich glatt und regelmäßig.

Und auch wenn der leichte Lavendelfarbton nahezu unfotografierbar ist, er ist einfach wunderschön. Das müßt ihr mir jetzt glauben, denn ich habe es nicht geschafft, auch nur ein Foto zu machen, auf dem er so aussähe, wie er wirklich aussieht.

Der Teststrick gestaltete sich aus meiner Sicht ein wenig anspruchsvoller, als erwartet. Aus Zeitmangel wegen vieler Widrigkeiten, war die Anleitung noch nicht komplett fertig und wuchs quasi, während wir strickten, weiter, das war für mich absolut Ok, vorallem, weil ich ohnehin wegen viel Arbeit und wenig Zeit nur langsam voran kam.

Probleme hatte ich ein wenig mit dem Muster im Rücken, das war leider nicht so einprägsam, wie es erstmal aussieht und ich mußte hier und da mal ribbeln, weil ich geträumt habe, bzw. zwei kleine Fehlerchen habe ich so belassen und weiter gestrickt, weil ich sie zu spät bemerkt habe. Dabei wird das Muster wirklich simple konstruiert, man benötigt lediglich Abnahmen, Zunahmen und Umschläge, man sollte halt nur wirklich die Anleitung neben sich liegen haben und genau gucken, was wann zu stricken ist. Als Unterwegsprojekt eignet sich der Cardigan aus meiner Sicht also nicht.

Wer ganz genau hinsieht, erkennt die zwei Fehlerchen in der Mittelreihe hier im Foto links.

Mein zweites Problem trat bei den Blenden auf, ich habe diese nicht mit einem Kontrastgarn gestrickt, sondern in der gleichen Farbe und mit dem gleichen Garn, wie den Körper, weil mir das besser gefiel. Obwohl ich mit meinem Garn auf die gleiche Maschenprobe kam, wie Franziska, hatte ich massive Probleme die Bündchen nicht zu locker zu stricken. Ich habe hier nachher bis auf Nadelstärke 2 runtergelevelt und sie sind immer noch sehr locker. Zuerst hat mich das so gestört, dass ich sogar überlegt hatte, die ganze Jacke zu ribbeln.

Hier seht ihr, wie sie ungespannt und ungebadet aussah und damit war ich wirklich überhaupt nicht zufrieden.

Dann aber die Überraschung, nach dem Spannen und Waschen, sind die Ärmel noch soweit gewachsen, dass ich die Ärmelbündchen nun umschlagen kann und so gefallen sie mir recht gut. Links seht ihr das nicht umgeschlagene Bündchen, rechts das einmal umgeschlagene.

Die Blenden rollen sich deutlich weniger ein und auch so hat sich die gesamte Optik geglättet und beruhigt. Hier auf dem Selfie sieht man, wie schön vorallem die Taille fällt. Ich werde übriges vorne keine Knöpfe an die Blende machen, sondern den Cardigan so wie im Bild tragen.

Generell ist das Projekt vorallem wegen der Anleitung, die ein wenig Strickwissen voraussetzt, eher nicht für komplette Anfänger geeignet und wegen des Garns, das in der Originalausgabe benutzt wurde und das eine sehr spezielle Maschenprobe ergibt, solltest du schon in der Lage sein, deine Maschenprobe und die Anleitung für deine Größe eventuell zu modifizieren. Wenn das kein Problem ist, kannst du dich freuen, die Anleitung wird sicher bald erscheinen und ich poste dann hier den Link. Der Teststrick geht jetzt erstmal in die zweite Runde und die nächsten Damen stricken das Teilchen testweise.

Auf den Fotos sind noch die nicht vernähten Fäden zu sehen, da ich da noch hin und hergerissen war, ob ich nicht doch noch ribbele. Da mir die Passform und der Sitz aber wirklich sehr gut gefallen und ich mich in meinem Kaschmirjäckchen jetzt doch überraschend wohl fühle, werde ich das nun alles so lassen.

Verbaucht habe ich von der Cashey von Folley.me 100g / 365 m  nur 249 g.

Gestrickt habe ich den Rumpf mit Nadelstärke 4 und die Blenden mit Nadelstärke 2.

Ich war wirklich relativ langsam, was zum einen daran lag, dass ich zweimal warten mußte, bis die Anleitung weiter geschrieben war, zum anderen an wirklich extrem wenig Strickzeit und Motivation… trotzdem war ich nach knapp einem Monat fertig, ist also kein Jahresprojekt, das Jäckchen.

Hier sieht man schön die Rundung des Rückenteils, sowas mag ich ja wirklich gerne. Allerdings sieht man auch, dass sich meine Blende immer noch leicht wellt, obwohl sie mit der sehr kleinen Nadel gestrickt wurde. So kann ich damit aber durchaus leben.

Ich hopse mit dem Beitrag natürlich zu „Auf den Nadeln bei Maschenfein“ und Frau Katze bestand natürlich wieder darauf, mir unbedingt zu helfen….

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